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Experteninterview zu den Staatsschulden in Europa 6/6


Experteninterview zu den Staatsschulden in Europa 6/6

In letzter Konsequenz müsste ein Land Strafe zahlen, wenn es zu Sanktionen verurteilt wird. Nehmen wir das Beispiel Griechenland : Was soll es bringen, wenn ein solch hoffnungslos überschuldeter Staat am Ende auch noch Strafe zahlen soll, das kann es doch gar nicht.

Seit rund zwanzig Jahren beschäftigt sich der Wirtschaftswissenschaftler Friedrich Heinemann mit dem Thema Staatsverschuldung. Bereits in seiner Dissertation arbeitete er zu dem Thema, das damals mit dem Abschluss des Vertrags von Maastricht ebenso aktuell war wie heute: Die EU-Staaten suchen nach einem Ausweg aus der Schuldenkrise. Gerade haben sie sich auf einen neuen Fiskalpakt geeinigt. Was waren die Geburtsfehler des damaligen Vertrags? Warum haben die bereits damals vorgesehenen Sanktionen für Schuldensünder nicht funktioniert? Wie gut ist der neue Fiskalpakt, auf den sich 25 EU-Staaten gerade geeinigt haben? Über diese Themen sprach ARTE Journal mit Friedrich Heinemann. Er leitet den Bereich öffentliche Finanzen am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim.


Erstausstrahlungstermin: Di, 7. Feb 2012, 12:45

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