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Irland: Wertlose Häuser

Der Kollaps des Häusermarkts ist der Kern des irischen Finanzdramas. Die Hilfe, die Irland von der EU annehmen wird, ist vor allem für den Bankensektor nötig. Die Geldhäuser sind marode, sie hatten die Immobilienblase kräftig aufgebläht.

Zu leichtfertig vergaben die irischen Banken ihre Kredite. Laut Zahlen der irischen Zentralbank standen die Iren Ende September mit Immobilienkrediten allein für private Wohnhäuser von 117,4 Milliarden Euro bei den Banken in der Kreide. Heute sind viele Eigenheime nur noch die Hälfte wert. Unser Reporter Frank Dürr berichtet über den geplatzten Häusertraum der Iren. Er hat auch die Organisation Treshold besucht, die Hausbesitzer in Finanznot unterstützt. Die Mitarbeiter können sich vor Anfragen gerade kaum noch retten.

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Erstausstrahlungstermin: Mo, 22. Nov 2010, 19:00

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