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Slowakei: Ungarische Minderheit streitet für mehr Rechte


Slowakei: Ungarische Minderheit streitet für mehr Rechte

In der Slowakei leben rund 600.00 Ungarn. Das Verhältnis zu den den Slowaken ist angespannt. An einem Streit um die doppelte Staatsbürgerschaft ist die Debatte um die Rechte der ungarischen Minderheit neu entbrannt. Denn die konservative Regierung in Budapest will Nichtungarn mit Verbindungen zu ehemals ungarischen Gebieten die Staatsbürgerschaft geben.

Ein kurzer Blick ins Geschichtsbuch: Nach dem ersten Weltkrieg bestimmten die Siegermächte über die Aufteilung der Donaumonarchie Österreich-Ungarn. Ungarn verlor dabei zwei Drittel seines Territoriums. Doch die Menschen blieben dort, wo sie waren. Die ungarisch sprechende Minderheit in der Slowakei ist die zahlenmäßig größte Minderheit des Landes.

Immer wieder gibt es Streit um ihre Rechte als Minderheit. Die Ungarn fühlen sich von der slowakischen Regierung benachteiligt - so auch bei der Frage um die doppelte Staatsbürgerschaft. Viele Menschen haben in dem Land zwei Pässe. Nur die Ungarn haben nicht das Recht einen ungarischen und slowakischen Pass zu haben. Unser Reporter Darko Jakovljevic ist in eine geteilte Stadt gefahren. Komárno ist die slowakische Stadthälfte, Komárom die ungarische - durch die Donau getrennt.


Erstausstrahlungstermin: Fr, 20. Aug 2010, 14:56

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