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Spanien: Nach Repression die Freiheit lernen


Spanien: Nach Repression die Freiheit lernen

Schon seit einem Monat ist Fidel Castro wieder in der Öffentlichkeit präsent und das in seiner olivgrüner Uniform. Vor vier Jahren war er wegen einer rätselhaften Krankheit von der Bildfläche verschwunden. Wenn er sich zeigte, hatte er Mühe sich aufrecht zu halten und erschien im Trainingsanzug. Nun feiern die Staatsmedien jeden seiner Schritte. Mit neuer Kraft, aber gewohnter Manier, wetterte er am 7. August in seiner Rede vor der Nationalversammlung gegen den großen Feind USA. US-Präsident Obama warnte Fidel vor einem Weltuntergang durch einen Nuklearkrieg und kritisierte die US-Politik gegenüber Nordkorea und Iran. Aus der Innenpolitik hält sich Fidel Castro bisher raus - zumindest äußert er sich nicht öffentlich dazu. Dafür ist sein Bruder Raul zuständig. Spekulationen über die Frage, wer in Kuba tatsächlich die Faden in der Hand hält sind in vollem Gange.


Freiheit für Dissidenten in Spanien

So gab es von Fidel Castro auch keinen Kommentar zur Freilassung von 52 Dissidenten. Die politischen Oppositionellen waren unter seiner Führung festgenommen worden - wegen Kritik am Regime. Auf Druck der spanischen Regierung und der katholischen Kirche kamen sie vor einem Monat frei, unter der Auflage, nach Spanien auszureisen. Jetzt sind die ersten dort eingetroffen und tun sich mit der neuen Freiheit ein bißchen schwer. Laetitia Giroux und Joseph Gordillo haben sie getroffen.


Erstausstrahlungstermin: Fr, 13. Aug 2010, 14:38

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