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Tunesien: Interview mit Vincent Geisser 3/3

Mögliche Regierungskoalitionen

Die religiöse Ennahdha-Partei ist als stärkste Partei aus den ersten demokratischen Wahlen in Tunesien hervorgegangen. Der Erfolg der Islamisten und der deutlich geringere Zuspruch für das säkulare Lager beunruhigt viele im Westen - zumal Partei-Chef Rached Ghannouchi betonte, Tunesien sei ein arabisches Land, und das bestimme seine Identität. Andererseits hatte sich Ghannouchi für die Wahrung der Frauenrechte und die Achtung des Pluralismus ausgesprochen. Die Islamisten von der Ennahdha seien keine Taliban, erklärte zudem der Vorsitzende der linksnationalistischen Partei CPR, Moncef Marzouki. Der Pariser Maghreb-Experte Vincent Geisser analysiert die Partei, die voraussichtlich die Übergangsregierung bilden wird - und was sie für die tunesischen Wähler so attraktiv macht.


Erstausstrahlungstermin: Mi, 26. Okt 2011, 18:00

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